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LIA

Laboratory for Integrative Architecture 
LOREM IPSUM

Open House Online Exhibition


Due to the pandemic, the yearly exhibition of the Institute of Architecture (IfA) is presented entirely online: The Open House Website simulates the architectural building of the IfA digitally and gives insights to the student works of the IfA.
 
LIA, located in the 9th floor, displays the results of the Urban Systems urban design studio (BA and MA, Winter 2019/20), the Deep Plan architectural design studio (MA and international MA, summer 2020) and the corresponding Deep Plan research seminar (International MA, summer 2020).


Raummaschine. Exploring Manifold Spaces
Sabine Hansmann / Finn Geipel (Hg.)




 
Raum und Bewegung sind nicht nur zentraler Gegenstand architekturtheoretischer Erörterungen, sondern auch impulsgebend für die architektonische Entwurfspraxis. Sie dienen auch der Raummaschine – einer kinetischen und experimentellen Installation, die 2016 erstmals im Gropius Bau Berlin gezeigt wurde – als Ausgangspunkt für die Erforschung der wechselseitigen Beziehung zwischen Körper und Architektur. 384 motorisierte Kugelketten erzeugten immer wieder neue räumliche Kompositionen, die die Besucher*innen mithilfe eines Touchpads steuern und verändern konnten.

Die Publikation Raummaschine – Exploring Manifold Spaces zeichnet das Designprojekt nach und bettet es darüber hinaus in seinen theoretischen Kontext ein. Die Beiträge aus den Disziplinen Architektur, Design, Anthropologie, Soziologie und Kunstgeschichte stammen von namhaften Autoren wie Heike Delitz, Joachim Krausse, Kerstin Sailer und Albena Yaneva.

Die Publikation ist aktuell bei jovis erhältlich.


Raummaschine 30.09.2016 - 08.01.2017





We are presenting our project Raummaschine in the exhibition +ultra. gestaltung schafft wissen 30.09.2016 – 08.01.2017 at Martin-Gropius-Berlin (http://www.berlinerfestspiele.de/en/aktuell/festivals/gropiusbau/program).
The Raummaschine is an experimental architectural piece that creates spatial forms in real space using dynamic vertical lines. It is a kinetic installation that outlines, freezes, and then disassembles ephemeral spaces using minimal material, like a fleeting room built with movements.

  

Öffentlicher Vortrag
von Nadia Casabella / Université libre de Bruxelles



  

Öffentlicher Vortrag
von Dr. Tanja Herdt / ZHdKZürich


Architektur als Verhandlungssache.
Die Arbeiten des britischen Architekten Cedric Price
und die Technologisierung der Gesellschaft der 1960er/70er Jahre



  

Anhand der Arbeiten des britischen Architekten Cedric Price (1934-2003) zeichnet der Vortrag die Suche nach einer neuen Sprache der modernen Architektur zu Beginn der Informations- und Dienstleistungsgesellschaft nach. Sein interdisziplinärer Umgang mit der eigenen Disziplin führte Cedric Price dabei sowohl in die Welt der Kunst als auch in die Welt der Sozial- und Naturwissenschaften.
Der Vortrag stellt die zentralen Themen seines Gestaltungsansatzes vor. Im Mittelpunkt steht seine Betrachtung der Stadt als sozio-technisches System, der Einfluss von Produkt- und Alltagskultur auf die Architektur und die wachsende Bedeutung von Wissenschaft und Technik für den architektonischen Entwurf. Dabei wird deutlich, dass Cedric Price in seinen Projekten ein relationales Raumverständnis entwickelte, das den Stadtbewohner, seine Handlungsmöglichkeiten wie auch seine sozialen Beziehungen in den Mittelpunkt des architektonischen Entwurfs stellte. Cedric Price verstand Architektur als Produkt eines kulturellen Prozesses, der analysiert und durch die Entwurfsarbeit des Architekten unterstützt werden sollte. Neueste Methoden der industriellen Fertigung, der Informationstechnik und der sozialwissenschaftlichen Analyse sah er als Instrumente der Emanzipation, die man zur Verwirklichung einer neuen Kultur der sozialen Interaktion einsetzen sollte. Seine Architekturen zeichneten sich daher durch die Suche nach neuen Form der Repräsentation und Gestaltungsmethoden aus.
Der Vortrag stellt bereits bekannte Projekte wie den Fun Palace oder das Potteries Thinkbelt Projekt im Kontext neu gewonnener Erkenntnisse dar. Die Präsentation weniger bekannter Projekte wie beispielsweise McAppy, das Inter Action Centre oder The Generator lassen zudem weit verbreitete Thesen über den „Anti-Architekten“ in einem neuen Licht erscheinen. Anhand der Arbeiten von Cedric Price werden zentrale Fragen nach dem Einfluss von Technik auf den Lebensraum des Menschen, nach Mitbestimmung, Kontrolle und Freiheit in Architektur und Planung, und der Bedeutung von Gestaltung im Kontext der Informations- und Massengesellschaft gestellt, die auch heute von großer Aktualität sind.

Tanja Herdt ist Architektin und promovierte Architekturhistorikerin. Sie studierte an der TU-Darmstadt sowie an der ETH Zürich Architektur und Städtebau mit dem Abschluss Dipl.-Ing. Sie arbeitete anschließend mehrere Jahre als Architektin in Berlin sowie als wissenschaftliche Assistentin an der TU-Berlin und am Institut für Städtebau der ETH Zürich. Ihre Dissertation mit dem Titel „Die Stadt und die Architektur des Wandels“ über die Arbeiten von Cedric Price hat sie 2012 am gta-Institut der ETH Zürich abgeschlossen. Seit September 2012 hat sie eine Forschungsdozentur an der ZHdK Zürich, in der sie Fragestellungen zu Architektur und Stadtraum bearbeitet, die sie in den Kontext des Designs als Gestaltungsdisziplin der Alltagskultur stellt.
Für ihre Forschungsarbeiten erhielt sie Forschungsstipendien vom Schweizerischen Nationalfonds, der ETH Zürich und dem Canadian Centre for Architecture, Montréal.
Zeitung und Süddeutsche Zeitung. Im Sommer 2015 erscheint ihre Forschungsarbeit zu Cedric Price als Buch im Lars Müller Verlag, Zürich.



Öffentlicher Vortrag von Friederike Schäfer




Öffentlicher Vortrag von Karl W. Grosse
(Exzellenzcluster Bild Wissen Gestaltung)





Öffentlicher Vortrag
von Kazuhiro Kojima + Kazuko Akamatsu / CAt (Tokio)